Udaipur

Um die Ecke: ein Elefant.

Oh Udaipur. Mit Abstand unser Favorit auf der Indienreise. Die Großstadt, auch „Stadt der Seen“ und „Venedig des Ostens“ genannt, besticht besonders durch den Pichhola See. Der See, mitten in der Innenstadt gelegen, und das dazugehörige Lake Palace Hotel, waren Drehort für den 1983 produzierten James Bond Film „Octopussy“. Um das Ambiente der Stadt in vollen Zügen genießen zu können, sollten ihr mindestens zwei bis drei Tage Aufenthalt eingeplanen.

Blick aus dem City Palace
Blick aus dem City Palace

WAS DARF ICH NICHT VERPASSEN?

Pichhola See

In und um und an Udaipur befinden sich mehrere künstlich angelegte Seen. Der Schönste unter ihnen: der Pichhola See. Diesen könnt ihr nicht verfehlen, da er mitten in der Innenstadt liegt. Auf dem See, vor einer idyllischen Bergkette gelegen, befinden sich vier kleine Inseln (siehe Jag Mandir Palast). Ansonsten ist der See mit zahlreichen Restaurants und Dachterrassen vollgepflastert (verläuft sich allerdings, keine Angst haben vor touristenüberfluteten Promenaden), sodass man den wunderbaren Blick aufs Wasser genießen kann.

 

City Palace

Der Stadtpalast ist und war Residenz des Maharana. Teile davon sind seit einigen Jahren zugänglich für Touristen. Einst der größte Palastkomplex in Rajasthan, ist der City Palce umgeben von Terrassen, Türmen und Kuppeln, prunkvollen Wandmalereien und prächtigen Mosaiken. Wie in Jaipur haben wir uns von einem Guide begleiten lassen. Lohnt sich!

 

Jag Mandir

See = Bootstour. Bietet sich an. Ziel ist der Jag Mandir Palast, den man am besten zum Sonnenuntergang genießt. Die Anlegestelle der Boote ist nur wenige Meter vom City Palace zu finden. Nach guten 20 Minuten entspannten Schipperns erreicht man den Wasserpalast Jag Mandir, der von imposanten Marmorelefanten bewacht wird. Vor Ort gibt es zwar nicht viel zu tun (außer den Blick auf den See genießen, einen Chai trinken, Nickerchen halten), dafür lohnt sich das Panorama umso mehr.

 

Dharohar Folk Dance

Hier scheiden sich womöglich die Geister, wir aber fanden den Abend im Bagore ki Haveli sehr amüsant. Jeden Abend werden hier in einer einstündigen Show verschiedene Tänze Rajasthans mit traditioneller Musik präsentiert. Highlight des Abends: der Auftritt einer älteren Dame, die 11 Tontöpfe auf dem Kopf balancierte. Da freie Platzwahl herrscht, am besten eine halbe Stunde vor Beginn der Show kommen.

 

Ansonsten: einfach die Altstadt Udaipurs genießen. Wir haben uns bewusst die Zeit genommen zum Nichtstun und entspannen.

WAS GIBT ES ZU ESSEN?

White Terrace Restaurant

Passiert nicht oft, aber wir waren tatsächlich jeden Abend im White Terrace Restaurant. Wirklich fantastisches indisches Essen, an das ich jetzt gerne noch zurückdenke. UNBEDINGT den phool papad kebab (eingelegter Blumenkohl) probieren. Schmeckt so viel besser, als es sich anhört.

 

Hello Boho

Für einen kleinen Zwischenstopp lohnt sich das Hello Boho. Viele Hipster, viele Touristen, aber das Essen ist ausgesprochen lecker. Und wenn man den Kellner bittet, die Stühle etwas umzustellen, hat man einen wunderbaren Blick auf den Pichhola See.


WO KANN ICH SCHLAFEN?

Das bekannteste Hotel in Udaipur ist wohl das Taj Lake Palace, das mitten auf dem Pichhola See schwimmt. Wer allerdings keine 500 Euro pro Nacht übrig hat (ergo: wir), der hat noch zahlreiche Alternativen. Wir entschieden uns für das etwas günstigere goStops Udaipur (15 Euro pro Nacht). Geschmackvoll eingerichtet und mit allen Notwendigkeiten ausgestattet, war das Hostel vollkommen ausreichend (für zwei Nächte). Außerdem werden zahlreiche, eigens vom Hostel organisierte, Mal-, Koch- oder Yogakurse und Stadtführungen an.



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Kommentare: 1
  • #1

    Tina (Donnerstag, 06 Dezember 2018 12:33)

    Deine Fotos sind großartig. Die sind nämlich nicht nur sehr schön, sondern fangen auch die Stimmung perfekt ein!!!