Totes Meer

Salzige Haut und brennende Sonne

Das tote Meer, eigentlich ein See, übte auf mich schon immer etwas Magisches aus und stand schon viele Jahre auf meiner To do list.

Aufgrund des hohen Salzgehaltes von durchschnittlichen 28% und der damit verbundenen hohen Dichte (Physik) wird der menschliche Körper vom Wasser getragen. Wir alle kennen das beliebte Fotomotiv eines Mannes, der zeitungslesend in totem Meer schwimmt. Fand ich toll und wollte ich auch unbedingt mal machen. Hab ich dann auch gemacht. War gar nicht so entspannt, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber trotzdem toll.


WAS DARF ICH NICHT VERPASSEN?

Einen Sprung ins tote Meer wagen. Oder eher ein unsicheres Vorantasten ins tote Meer. Durch den hohen Salzgehalt - fast das Zehnfache der Ozeane - fühlt sich nämlich erst ein Mal alles ungewohnt an. Das Salz kribbelt auf der Haut, kann im ersten Moment sogar leichtes Brennen erzeugen.

Dann weiß man nicht so recht, ob man sich nach hinten fallen lassen kann (trägt einen das Wasser wirklich?) und gleitet dann eher unelegant ins Wasser, um sich dann noch uneleganter auf den Rücken zu drehen. Hat man das geschafft, hebt man automatisch den Kopf an, was zur Verspannung des Nackens führen kann. Aber auch zum Trainieren der Buchmuskulatur. Allemal eine interessante Erfahrung, die man nicht verpassen sollte.

WO KANN ICH SCHLAFEN?

Dead Sea Marriott Resort & Spa

Das Marriot am toten Meer bietet wirklich alles, was man (ich?) sich von einem Resort erhofft. Üppig ausgestattete Zimmer, lokales Essen, kleine, versteckte Ruheoasen und einen beeindruckenden Spa Bereich.

Das Hotel bietet einen kleinen Privatstrand, sodass man sich nach einem Gang ins tote Meer schnell mit Süßwasser abspülen kann. Zusätzlich gibt es kleine Behältnisse, die mit Meeresschlamm gefüllt sind und sich so für eine eigene, kleine Wellnessbehandlung anbieten. Tut der Haut gut, sieht lustig aus und macht Spaß.

WAS GIBT ES ZU ESSEN?

Genug. Das Hotel verfügt über drei Restaurants, verschiedene Bars und Cafés. Das Frühstücksbuffet erschlägt einen förmlich, jordanische Spezialitäten so weit das Auge reicht. Unbedingt Attaif, mit Nüssen gefüllte Crêpes, probieren.

 



WO BIN ICH EIGENTLICH?

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Kommentare: 2
  • #1

    Karin (Montag, 26 März 2018 14:57)

    Hallo Theresa,
    schöne Beschreibung, wie es ist ins Tote Meer zu hüpfen, oder besser wie Du schreibst "sich vortasten".
    Das ist wirklich ein Erlebnis, das schwer in Worte zu fassen ist und ich glaube auch erst nachvollzogen werden kann, wenn man es selber erlebt hat.
    Ich hatte auch schon das Vergnügen: Wenn Du Lust hast kannst Du hier lesen, wie es sich für mich angefühlt hat.
    https://flashpacker-travelguide.de/jordanien-totes-meer-tipps-baden/
    Viele Grüße
    Karin

  • #2

    Andersreisender (Samstag, 31 März 2018 07:02)

    Das Tote Meer - ganz in der Nähe war ich schon, aber das Bad im salzhaltigen Wasser steht noch auf meiner Bucket List. Ich bin gespannt!