Petra

Wenn man seinen eigenen Augen nicht traut

Petra zählt zu den sieben Weltwundern der Neuzeit, ist UNESCO-Weltkulturerbe und (ganz wichtig!) Kulisse vom Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“. Petra, mittlerweile die berühmteste Sehenswürdigkeit Jordaniens, wurde einst aus rotem Sandsteinfelsen geschlagen. Eine Stadt von mehr als 250 km² - in Fels geschlagen. Ein so unglaublicher Ort, dass man ihn mit eigenen Augen gesehen haben muss.

Die wohl beste Zeit um Petra zu besichtigen ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), da in diesen Monaten das Klima am angenehmsten ist. Warm und trocken, ohne zu heiß zu sein.

WAS DARF ICH NICHT VERPASSEN?

Nur ein einziger Weg führt nach Petra - durch den Siq. Der schmale Gebirgspfad ist etwa 1 km lang und auf beiden Seiten von 80 Meter hohen Felsen umgeben ist. An der engsten Stelle ist die Schlucht gerade mal zwei Meter breit. Allein diese Kulisse lässt einem den Atem stocken, Farben und Felsformationen sind überwältigend.

Am Ende des Siq angekommen, steht man plötzlich vor der massiven Fassade des Al Khazneh, dem Schatzhaus. Etwa 40 Meter ragt das hohe, mit Säulen geschmückte Denkmal auf.

Neben dem Schatzhaus gehört das Römische Theater, das Stadtzentrum und der Felsentempel Ad Deir zu den wichtigsten Denkmälern. Um sich alles in Ruhe anzuschauen, sollte man 4 bis 5 Tage einplanen. Vor Ort bewegt man sich zu Fuß fort. Zwar werden Kamel- und Eselritte angeboten, zum Wohle der Tiere sollte aber darauf verzichtet werden. Wir haben einen kompletten Tag für Petra eingeplant, sind gefühlt 25 Kilometer gelaufen - und jeder einzelne hat sich gelohnt.

 

 


WAS GIBT ES ZU ESSEN?

Innerhalb der Felsenstadt gibt es tatsächlich ein Restaurant, zwei Cafés und einige kleine Stände. Allerdings bieten viele Hotels ein eigens zusammengestelltes Lunchpaket zusammen, um überteuerte Snacks und Getränke in Petra  zu umgehen.

WO KANN ICH SCHLAFEN?

Petra Marriott Hotel

Das Hotel bietet einen beeindruckenden Blick auf das Tal von Petra (allerdings sind keine Denkmäler zu sehen). Im Hotel selbst haben wir unseren ersten Abend in Jordanien verbracht und uns ein üppiges Dinner gegönnt. Viele, viele mezze, die uns auf die wohl beste Art und Weise auf die kommenden Tage vorbereitet haben. Das vorbereitete Lunchpaket für unseren Ausflug nach Petra wurde liebevoll zusammengestellt und hat unseren positiven Eindruck des Hotels nur bestätigt.

 

 



WO BIN ICH EIGENTLICH?

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