Jaisalmer

EIN MAL ZUR WÜSTE, BITTE

Wüste, Paläste, Geschichte, Architektur – Jaisalmer hat einiges zu bieten. Die alte Karawanenstadt liegt im Westen der Thar-Wüste und leuchtet mit ihren Sandsteinhäusern in warmen Farben. Einer der vielen Gründe, warum die Wüstenstadt ein sehr, sehr, sehr beliebtes Reiseziel für Touristen ist. Wir hatten das Glück die Stadt zur Zeit des Lichterfestes Diwali zu besuchen und so Jaisalmer in einer feierlichen, fast mythischen Atmosphäre kennenzulernen.

IN DIE WÜSTE UND ZURÜCK

Einen Wüstenausflug sollte man sich nicht entgehen lassen. Obwohl wir in Marokko bereits in der Wüste M'Hamids übernachtet haben, ist ein Abstecher in eine Wüstenlandschaft jedes Mal etwas Besonderes. Wir haben uns allerdings für einen Tagesausflug entschieden (hat vollkommen gereicht. Unsere Tourcompagnons sind über Nacht geblieben und hatten mit kleinen Skorpionen und klirrender Kälte zu kämpfen. Ha!)

 

Nach kurzer Recherche haben wir uns für Sandman Camels entschieden. Abgeholt wurden wir in unserem Hotel und zusammen mit zwei weiteren Abenteurern (so bezeichne ich uns jetzt einfach) wurden wir in einem Jeep Richtung Thar-Wüste gebracht. Als kleines Goodie haben wir ein paar kulturelle Zwischenstopps (verlassene Dörfer, kleine Oasen mitten in der Wüste) eingelegt, bis wir schließlich nach zwei Stunden unser Ziel erreicht haben: den Kamelparkplatz. Nach einer knappen Stunde Kamelreiten (reicht dann auch, die Beine schmerzen nach ca. 10 Minuten, trotzdem toll) erstreckten sich die Dünen vor unseren Augen. Also runter vom Kamel, Dünen bestaunen, Ausblick genießen, entspannen. Im Laufe des Abends gab es original Wüstenkost (indische Gerichte, die über dem offenen Feuer zubereitet wurden), spannende Gespräche mit den indischen Guides und ein kleines Feuerwerk um Diwali einzuläuten.


SONST NOCH WAS?

Jaisalmer Fort

Zu diesem Zeitpunkt haben wir schon einige Festungen und Tempel gesehen. Das Jaisalmer Fort sollte man sich trotzdem auf keinen Fall entgehen lassen, da die Festung noch heute von zahlreichen Familien bewohnt wird. Gelebte Geschichte also. Viele verwinkelte Gassen bilden ein unüberschaubares Labyrinth, dass nicht ein Mal Google Maps zu verstehen scheint. Eh entspannter, einfach treiben lassen und schauen, wo man rauskommt. Immer wieder zu bestaunen: Kühe, die sich selbst in kleinen Gassen zu Hause fühlen und sich nicht von den Touristen stören lassen. Die bunt verzierten Häuser verleihen dem Jaisalmer Fort einen unvergleichlichen Charme, den wir so nur selten in Indien gesehen haben. Hinzu kamen noch die Diwali Festlichkeiten, sodass sich die Stadt im Ausnahmezustand befand.

 

Havelis

 

Die palastartigen Wohnhäuser, Havelis genannt, prägen das Stadtbild Jaisalmers. Einige der ehemaligen Wohn- und Geschäftshäuser reicher Kaufmannsfamilien wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden. Besonders empfehlenswert: das Kothari's Patwaon-Ki-Haveli.



WAS GIBT ES ZU ESSEN?

Pleasant Haveli

Unbedingt ein Restaurant mit Dachterrasse suchen. Der Blick von oben auf die goldene Stadt lohnt sich nicht nur tagsüber, auch nachts beeindrucken die vielen Lichter. Und wenn das Essen noch stimmt, ist ein guter Abend garantiert (ok, die Begleitung muss auch noch stimmen). Entschieden haben wir uns für das Pleasant Haveli – hat geschmeckt.

WO KANN ICH SCHLAFEN?

Jaisalmer Marriott Resort & Spa

Kurz vor dem Ende unserer Reise wollten wir uns noch ein Mal ein schönes Hotel gönnen – und haben uns für das Jaisalmer Marriott Resort & Spa entschieden. Die außergewöhnliche Architektur, das luxuriöse Ambiente und der aufmerksame Service machen den Aufenthalt zu einem Spaziergang. Vollkommene Entspannung in dem sonst hektischen, bunten und lauten Indien. Schööön!

Zwei Kamele
Zwei Kamele

Havelis schmücken die Innenstadt
Havelis schmücken die Innenstadt

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