Dublin

232 Grad und es wird immer heißer

Dublin für ein langes Wochenende. Schon lange auf der Agenda, aber tatsächlich habe ich es erst dieses Jahr geschafft die irische Hauptstadt zu erkunden. Mit gerade mal 550.000 Einwohnern (Stuttgart hat 630.000 – nur als Maßstab) bietet die Stadt eine vielfältige Auswahl an Kunst, Kultur, Kulinarik (hauptsächlich Bier) und Architektur. Meine Highlights und was man in dieser Zeit so alles anstellen und erleben kann, erfahrt ihr hier.

Architekturperlen
Architekturperlen
Old Library im Trinity College
Old Library im Trinity College

WAS DARF ICH NICHT VERPASSEN?

Pubs, Pubs, Pubs

 

Überraschung, Dublin hat unzählig viele (gute) Pubs. Entweder man lässt sich durch Temple Bar treiben (sehr touristisch) oder man zielt direkt „The Oak“ an. Stilvolles Ambiente, gutes Essen, schöne Musik. Generell ist die musikalische Untermalung in fast jedem Pub zu erwähnen, die jeden Besuch einen „SO SCHÖN HIER“ schreien lassen möchte. Wer es danach noch etwas „wilder“ mag, der geht in die No Name Bar. Gut gelaunte Iren und fantastische Stimmung.

 

Guinness Storehouse

 

Passend zu den Pubs (man hat bis dato ja noch nicht genug Bier getrunken...) lohnt sich ein Abstecher ins Guinness Storehouse. Auf sieben Stockwerken erfährt man alles, was es über Bier zu erfahren gibt: Geschichte, Herstellung, Vertrieb, etc. Und keine Sorge, durch interaktive Stationen ist das Museum besonders smart und unterhaltsam gestaltet. Mehr als ein Mal wird erwähnt, dass die Gerste auf 232 Grad Celsius erhitzt wird, um das berühmte Guinness Aroma zu erschaffen. Zum Schluss (und worauf alle insgeheim gewartet haben) bekommt man ein Pint Guinness in der Gravity Bar, die sich im Dachgeschoss des Museums befindet. 360° Panoramablick auf Dublin inklusive.

 

Trinity College

 

Sobald an irgendeiner Stelle eine Bibliothek erwähnt ist, muss ich nicht lange überlegen. So auch in Dublin: Die Old Library im Trinity College ist sicher kein Geheimtipp, aber so wunderschön, dass sich ein Abstecher allemal lohnt. Mein Highlight: Der Long Room mit über 200.000 Büchern. Und wenn man bereits in der Universität ist, kann man auf dem Campus verweilen und die Studenten beim Rugby spielen beobachten. Und vielleicht sogar mitmachen. Oder vielleicht auch nicht.

 

Ein Ausflug nach Howth

 

Man kennt die Bilder der irischen Küste – raue See, unendliche Weiten und weidende Kühe. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und sind mit dem Bus (siehe DoDublin Card) in das kleine Fischerdorf gefahren, das nur 20 Minuten außerhalb von Dublin liegt. Ein Spaziergang entlang der Klippen (Wanderenthusiasten können den „Bog of Frogs Walking Loop“ nehmen), ein Abstecher in eines der vielen Fischrestaurants – Howth hat einiges zu bieten. Ein idyllischer Halbtags-Ausflug an die Küste.

 

Je nach Lust und Laune lohnt sich außerdem ein Besuch im Irish Museum of Modern Art oder im Kilmainham Gaol, ein ehemaliges Gefängnis, das heute als Museum dient.

 

Weitere Tipps bekommt ihr außerdem bei Thomas.

WAS GIBT ES ZU ESSEN?

Tang Café

 

Kulinarik steht in Dublin nicht an erster Stelle. Die Iren haben das Wort zwar in ihrem Wortschatz, der Fokus liegt allerdings auf Frittiertem. Also nicht abschrecken lassen, wir haben zwei Ausnahmen gefunden: Ein Restaurant, das sich perfekt zum gesunden Lunch eignet, ist das Tang. Zentral gelegen zwischen dem Trinity College und St. Stephen’s Green bietet das Tang Café unter anderem orientalische Wraps und fancy Salate. Sehr zu empfehlen. Und eine nette Abwechslung zu Fish & Chips (auch lecker).

 

The Brazen Head

 

Offiziell Irlands ältester Pub – gegründet 1198. Hört sich im ersten Moment nach Touristenmagnet und Hard Rock Cafe an, ist es aber zum Glück nicht. Der Pub bietet eine gelungene Mischung aus Einheimischen, traditioneller Musik und gutem, irischem Essen à la Irish Stew und Atlantic seafood chowder.

Howth Besuch
Howth Besuch

WIE KOMME ICH AM BESTEN VON A NACH B?

Ich habe schon einige Städtetrips unternommen und noch nie konnte ich mich so komfortabel und unkompliziert mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen wie in Dublin. Der Grund? Die DoDublin Card. Die Karte ermöglicht einem die Mitfahrt im Hop-On/Hop-Off-Sightseeing-Bus (immer empfehlenswert, um sich einen Überblick in einer neuen Stadt zu verschaffen), dem Expressbus zwischen Flughafen und Stadtzentrum sowie ALLEN ÖFFENTLICHEN BUSSEN. Vorher bereits in Deutschland gekauft, muss man sich die DoDublin Card nur kurz am Flughafen abholen und sich die restliche Zeit in Dublin nicht mehr mit dem Thema auseinandersetzen. Weil es einfach funktioniert. 


Der Long Room in der Old Library
Der Long Room in der Old Library
Ireland Olé
Ireland Olé

Sunday stroll am Meer
Sunday stroll am Meer
Pint with a view in der Gravity Bar
Pint with a view in der Gravity Bar
Abstecher ans Meer
Abstecher ans Meer

Brewing Station im Guinness Storehouse
Brewing Station im Guinness Storehouse

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