Bethlehem

Einblick in eine andere Welt

Auf unserer Israelreise wollten wir uns Bethlehem auf keinen Fall entgehen lassen. Bethlehem, gerade mal 10 km von Jerusalem entfernt, gehört zu einem der bedeutsamsten christlichen Wallfahrtsorte. Wir alle können uns aus dem Ethik - oder Religionsunterricht erinnern: In Bethlehem soll Jesus Christus geboren und von den Heiligen drei Königen besucht worden sein. Mittlerweile ist die kleine Stadt mit etwa 30.000 Einwohnern wegen ihrer Lage im Westjordanland muslimisch geprägt.

Mit dem Bus ging es für uns vom Damaskustor in Jerusalem nach Bethlehem - und damit in eine andere Welt. Christliche Geschichte, arabische Kultur und gesellschaftskritische Kunst treffen an dem politisch konfliktgeladenen Ort aufeinander. Ob man die Reise auf sich nehmen will, muss jeder selbst entscheiden.

WAS DARF ICH NICHT VERPASSEN?

Separation Wall

 - die Mauer, die das Westjordanland vom israelischen Staatsgebiet trennt. Die 759 km lange Absperrung wurde 2002 nach der zweiten Intifada (palästinensischer Aufstand gegen Israel) erbaut. Besonders die politisch orientierten Graffitis machen die Separation Wall zu einem symbolträchtigen Ort. Kleine Texttafeln an der Mauer schildern Geschichten und Hintergrundinformationen zur Wall. Banksy-Fans haben zudem die Möglichkeit, eine geführte Tour wahrzunehmen oder in Banksy's "Walled Off Hotel" zu übernachten.

 

Ob religiös oder nicht, die Geburtskirche mit der Geburtsgrotte sollte man sich nicht entgehen lassen. Ebenfalls einen Abstecher wert: die angrenzende Katharinenkirche.

Ein weiterer Tipp: ein Blick in die Gassen der Altstadt. Hier herrscht ein wildes Durcheinander, unzählige Marktstände erwecken die alten Gassen zum Leben.

WAS GIBT ES ZU ESSEN?

Schlendert man vom Manger Square durch die Bethlehemer Altstadt, sind die Wege gepflastert mit Falafel- und Shawarmaständen.



Banksys „Girl Frisking Soldier“


WO BIN ICH EIGENTLICH?

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